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Ein neues Jahr ist angebrochen und eigentlich hat mir das nie sonderlich viel bedeutet. Klar, war irgendwie nett, mit Freunden oder Familie zu feiern, aber was feiert man denn? Dass man sich schon wieder einen neuen Kalender zulegen muss und dabei jedes Jahr mehr Entscheidungsschwierigkeiten hat, weil das Angebot die Nachfrage längst übersteigt? Positiver betrachtet: Das Leben geht weiter und das ist gut so.

Geht weiter. Das ist das, was mich dieses Jahr zum Nachdenken gebracht hat. Was geht denn weiter? Eigentlich ist alles so neu als wäre ich gerade eingeschult worden. Nur dass heute keine_r mehr alles für mich organisiert und ich mich einfach vertrauensvoll hineinstürzen kann. Oder doch? Naja, tatsächlich „doch“, nur tue ich mir als Erwachsene etwas schwerer damit einfach vertrauensvoll zu stürzen.

Ich blicke zurück und sehe mich vor zwei Jahren Weiterlesen »

Kürzlich erschien in der Rubrik „Wer’s glaubt“ der Zeit Online ein Leserartikel unter dem Titel „Wie eine Perversion menschlicher Natur„, geschrieben von einem schwulen Bahá’í unter dem Pseudonym Lukas Jung. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass solche Leserbriefe häufig stark nachbearbeitet und sozusagen medienkonformer gemacht werden um mehr Aufmerksamkeit anzuziehen, fragte ich nach dem Original und möchte dieses zur Ergänzung und Richtigstellung des bereits erschienenen und veränderten Artikels veröffentlichen.

Lukas Jung schrieb das Folgende:

Einheit in Vielfalt. Wissenschaft und Religion stehen in Harmonie zueinander. Vorurteile müssen überwunden werden. Selbstständige Suche nach Wahrheit. All das sind Aussagen, die die grundlegenden Prinzipien der Bahá’í-Religion beschreiben. Und es sind Schlagwörter, mit denen Bahá’í gerne ihre Religion erklären. Es waren jene Schlagwörter, die mich dazu gebracht haben, diese Weltanschauung näher zu unter-suchen. Doch wie steht das in Verhältnis zu meinem Schwulsein?

Ich war noch sehr jung und hatte einen gemischt-weltanschaulichen Hintergrund Weiterlesen »

Wenn ein Blick aus dem Fenster sagt…

 

Fenstergucker

 

draußen ist eine Sauhitze: erstmal genießen!

 

Sonnenkind

Wenn’s hart auf hart kommt, Weiterlesen »

Schiiten sind bei weitem nicht nur Iraner und Iraner sind nicht zwangsläufig Schiiten. Schiiten sind z.B. auch Araber, türkische Azeris, mongolische Hezara und Inder. Vorallem im Süden des Irak leben viele Schiiten (laut Heinz Halm 2005 stellen die Schiiten dort sogar mehr als die Hälfte der Bevölkerung, wohingegen Yann Richard 1983 noch sagt, dass sie nur im Iran eine Bevölkerungsmehrheit hätten), doch einzig im Iran ist der schiitische Islam Staatsreligion.

Die meisten Autoren sind sich einig, dass die Welt erst durch die sog. Islamische Revolution im Iran wirklich auf die Schiiten aufmerksam wurde und sie daher in erster Linie politisch (häufig als Bedrohung) wahrgenommen werden. Doch ebenso sind sich alle Texte, die dieser kleinen Einführung zugrunde liegen, darüber einig, dass die Unterschiede zwischen sunnitischem und schiitischem Islam mehr sind als nur eine Frage der Macht: Es geht vielmehr um Meinungsunterschiede über die Philosophie der Macht (Richard 1983), um die (I-)Legitimität politischer Herrschaft (Tibi 1991). Jafri argumentiert hier, dass jede Religion eine spirituelle und eine soziopolitische Seite hat, die nicht voneinander trennbar sind. Richard betont zudem, dass die Gemeinsamkeiten zwischen Sunniten und Schiiten (es gibt nur einen Gott und Muhammed ist sein Prophet) wichtiger sind als die Unterschiede.

Doch von Anfang an… Weiterlesen »

Bevor ich Anki-Fan wurde lernte ich fleißig mit Vokabelkärtchen. Beim Aufräumen fiel mir eine Schachtel entgegen, die mir das wieder in Erinnerung rief.

Jede Menge Persisch- und Türkisch-Vokabeln (wir reden besser nicht darüber, was davon in den aktiven Sprachgebrauch überging…) – aber was damit tun?

Wegschmeißen? Was für eine Verschwendung oder wie eine Schulfreundin einmal sagte, „wieviele Bäume sterben mussten…“

Vielleicht nicht ganz sinnlos.

Mit einer Schere… Weiterlesen »

Gib Gummi!

Kaugummis tun einfach nicht das, was man will. Sie kleben an den Lippen fest, schmecken nach kurzer Zeit fad und versteinern nach einiger Zeit kauen. Vorallem aber sind viele nicht dafür geeignet, Blasen zu blasen.

Damit ich mich beim nächsten Kauf nicht wieder ärgere, habe ich so richtig zugeschlagen und das Regal leer gekauft.

Und hier meine Ergebnisse:

Der erste Kaugummi von „5“ (oder „Turbulance 5“?) ist unglaublich Weiterlesen »

Früher konnte ich mir nie vorstellen eine Katze zu haben, die nicht raus darf oder kann. Heute habe ich sogar zwei davon, was mich selbst immer wieder überrascht – geplant waren sie schließlich nicht.

Damit sich so ein Stubentiger wohlfühlt, gibt’s eine Menge Möglichkeiten, die man auch ausschöpfen sollte.

Ein Sofa zum Kratzen zum Beispiel…

Ach nein, einen Kratzbaum meinte ich natürlich!

Und dann gibt’s da natürlich noch Mäuse und Bälle, die durch die ganze Wohnung gejagt werden können Weiterlesen »

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